Hartmut Roloff
Fotografien 1975 bis 2007
und
Dorothee Roloff
plastische Arbeiten in Ton und Stein
Vernissage: 18.09.2026, 19-21:00 Uhr
Finissage:02.10.2026, 18-20:00 Uhr

Hartmut Roloff
Er lebte von 1943 bis 2007.
Kindheit und Jugend in Schleswig-Holstein, Westerwald und Siegerland
Maschinenbauingenieur und Berufsschullehrer am Oberstufenzentrum Metall in Reinickendorf
Künstlerische Entwicklung
Hartmut Roloff hat seit seiner Jugend fotografiert.
Etwa seit 1975 hatte er eine eigene Dunkelkammer, um die Fotos selbst zu entwickeln, zu vergrößern oder zu bearbeiten. Alle Abzüge sind Handabzüge und somit Unikate, auch wenn es manchmal ähnliche Abzüge vom gleichen Negativ gibt.
Hartmut Roloff fotografierte nur schwarz-weiß, lange Zeit analog, nur spät mit einer Digitalkamera.
Er benutzte eine Edixa- oder Leica-Kleinbildkamera,, sowie eine Digitalkamera von Nikon.
Er hatte eine Mamiya 6 mal 6 Kamera und lieh sich manchmal eine Großformatkamera.
Die Sujets sind sehr vielfältig:
Menschen am Straßenrand oder Portraits, Menschen bei den Love Parades, den CSD Umzügen oder dem Karneval der Kulturen.
Menschen in Westberlin, nach 1990 in Ostberlin und im Umland, oft am Meer, auf Urlaubsreisen.
Gebäude, Reklame, Wandinschriften oder Wandmalereien
Aber auch Details, die ein besonderes Muster aufwiesen.
Landschaften, als Ausblick oder als Struktur.
Die Stadt, wie sie sich veränderte. Die Landschaft, die verändert wird, z.B. der Braunkohleabbau in der Lausitz
Aber auch Stillebenarrangements im Zimmer, z.B eine Gruppe von Keramikflaschen in immer neuen Zusammenstellungen, Serien von und mit Eiern oder Gemüse oder Pflanzen.
Es gab eine Zeit, da experimentierte er mit gelben, blauen oder grünen Teezugaben in die Entwicklerflüssigkeit, um das Schwarzweiß leicht einzufärben.
In seiner letzten Lebenszeit war das Hauptthema „Gehen“ im Sinne von gehend die Welt erkunden. Das hat er auch früher gemacht, indem er mit seinen Kameras die Welt erwanderte.
Hartmut Roloff hat jahrelang die Fotogruppe im Nachbarschaftsheim Schöneberg maßgeblich geprägt und mit ihr ausgestellt. Außerdem war er in der VHS Kreuzberg aktiv und hat in dem Rahmen Fotos ausgestellt.
Dorothee Roloff
Geboren 1947
Kindheit und Jugend im Siegerland
Ausbildung in Siegen, Münster und Dundee
Von 1971 bis 2012 Lehrerin in Berlin
Künstlerische Entwicklung
Als Jugendliche: Malkurse VHS
!981 Beginn der Arbeit mit Ton im Haus der Familie in Berlin-Kreuzberg unter Anleitung von
Werner Haderer im plastischen Gestalten
Verschiedene Kurse in der VHS Schöneberg zum freien Aufbauen und zu Portrait
1990 Mitglied einer Ateliergruppe unter Anregung und Anleitung von Werner Haderer:
Weiter figürliche Arbeit mit Ton
Beginn der Arbeit mit Stein
1991 Ausstellung mit der Gruppe in der „Fabrik Osloer Straße“
1995 Gründung des „Vereins für Plastik und Malerei“ und Umzug in das Atelier am Erkelenzdamm
Seither: Kleinplastiken und Gefäße aus Ton
Skulpturen aus Sandstein, Marmor, Alabaster, Serpentin u.a.
2015 Einzelausstellung im Kunsthof Hage (Brandenburg)
Gruppenausstellungen der Mitglieder des Vereins in den Atelierräumen am Erkelenzdamm, im Goerzwerk Lichterfelde (nochmal ein Umzug) und in der HB55 (Lichtenberg) etwa alle zwei Jahre
Ich habe Freude bei der konzentrierten Arbeit mit den Händen, bemühe mich um eine leicht abstrahierte, aber dennoch figürliche Darstellung. Beim Stein lasse ich meist einen Teil des gebrochenen Steins stehen.
