04.04.-12.04.2025 – Aufbruch ins Fremde Franziska Krumwiede präsentiert die Werke von KATRIN MESCHKOWSKI
Vernissage: 04.04.2025, 19 – 21 Uhr
Finissage: 12.04.2025, 18 – 20 Uhr
StimmFarben: 10.04.2025, 19:30 Uhr
Katrin Meschkowski
Katrin Meschkowski wurde 1943 in der Nähe von Stralsund geboren und wuchs nach Kriegsende in Berlin auf.
Aus Angst vor der künstlerischen Selbstständigkeit studierte die alleinerziehende Mutter zunächst an der pädagogischen Hochschule, wurde Lehrerin und hatte erst die Freiheit, ihrer Leidenschaft für die Malerei nachzugehen, nachdem sie 1981 ihren Beruf aufgegeben hatte und ihrem zweiten Mann nach München folgte. Dort studierte sie über viele Jahre Malerei bei ihrem Lehrer und Mentor Alfred Darda und hatte 1984 ihre erste Ausstellung in München und 1987 eine weitere in Wien.
Bei ihren Bildern arbeitete sie meistens mit Acrylfarben auf Holz oder Pappe, aber auch mit Mischtechniken und begann in der Regel aus der Abstraktion heraus, um dann einzelne Elemente herauszuarbeiten und zu konkretisieren.
Inspiriert sind sie von der Natur, es sind Seelenlandschaften in eher dunklen und gedeckten Farben, durchbrochen von architektonischen Strukturen.
Nach der Trennung von ihrem zweiten Mann verwirklichte sie 1993 ihren Traum, in Südfrankreich zu leben und zog in die Provence, wo sie in Avignon ihre Werke ausstellte. In Frankreich bekam ihre Kreativität noch einmal neuen Wind und ihre Bilder veränderten sich, sie wurden dynamischer und lichter, die Farben klarer und sie zeigten jetzt häufiger Menschen.
1997 zog es sie in ihre Heimatstadt Berlin zurück, wo sie bis 2023 lebte.