26.06.-11.07.2026
„Formen des Daseins“
STANISLAV LUBINA
Vernissage: 26.06.2026, 19-21:00 Uhr
Finissage: 11.07.2026, 18-20:00 Uhr

Trenčin in Berlin:
Gemälde aus Europäischer Kulturhauptstadt in Kreuzberger Galerie zu sehen Vom 26. Juni bis 11. Juli 2026 stellt der slowakische Künstler Stanislav Lubina in der Galerie Salon Halit Art eine Auswahl seiner Malerei aus:
Aus der Lithografie kommend vermengt Lubinas Kunst scharfe Konturen mit fantastischen und farbenfrohen Motiven.
Schlagworte:
Kunst, Ausstellung, Handicap, Europäische Kulturhauptstadt
Für die globale Kunst- und Kulturszene genießt Berlin einen sagenumwobenen Ruf. Doch auch die Bundeshauptstadt kann sich von der Europäischen Kulturhauptstadt 2026 inspirieren lassen. Trenčin ist die Heimatstadt des slowakischen Künstlers Stanislav Lubina (Jg. 1952). Dass er im Kulturhaupstadtjahr auch in Berlin ausstellt, ist für den 73-Jährigen
eine logische Konsequenz: „Seit 2012 besuche ich Berlin regelmäßig, die Ideen für viele meiner Grafiken und Bilder sind tatsächlich hier entstanden.“ Auch haptische Gemälde hat der Künstler, der selbst gehörlos ist, entworfen.
Seine Malerei sowie seine Druckgrafiken sind weltweit, u. a. in Annecy, Brisbane, Montreal, ausgestellt worden.
Die Berliner:innen haben zum ersten Mal die Gelegenheit, seine Werke zu bewundern. „Dass wir dem Berliner Publikum Kunst aus der diesjährigen Europäischen Kulturhauptstadt präsentieren, ist ein echtes Highlight in unserem Ausstellungsjahr“, freut sich der Galerist Hulusi Halit auf die Ausstellungseröffnung am Freitag, den 26. Juni, 2026 um 19 Uhr in Anwesenheit des Künstlers.
Für zwei Wochen werden die Werke aus Trenčin zu sehen sein. Die Finissage wird am Samstag, den 11. Juli, 2026 um 18 Uhr gefeiert. „Formen des Daseins“, so der Titel der Werkschau, umfasst die mit Acryl auf Leinwand gebrachten Bilder der letzten Jahre.
„Floral abstrakte Motive, klare Farbensprache, verspielt kontrastreiche Formen zeichnen die ausgewählten Kunstwerke aus“, sagt Kuratorin Dr. Dana Eichhorst zum Thema der Ausstellung, „eine ganze Künstlerbiografie – von Lubinas ersten Schritten und polygrafischer Ausbildung in der Tschechoslowakei bis in die globalisierte Postmoderne – spiegelt sich darin wider.“
Ein paar Sätze über den Autoren von Kunsthistorikerin Ela Porubänová:
Stano Lubina findet Inspiration in poetischen und alltäglichen Dingen. Ihn fasziniert die schlichte Schönheit der Blumen, aber auch die magische Unendlichkeit des Universums, die unermessliche Weite der Sterne, die Dialektik und das Mosaik des Lebens, Eindrücke und Erfahrungen von Reisen um die Welt, sei es ein Wort, ein Gegenstand, ein musikalischer oder literarischer Reiz. Von Exlibris und kleineren Grafikblättern wandte er sich großformatigen, anspruchsvollen Flächen und später der Malerei zu. In seinem Werk offenbart sich nicht nur die unbändige Schöpferkraft, sondern auch die sensible und empfängliche Seele des Künstlers, wenn das dynamisch-lineare und vielfarbige Stakkato seiner Arbeiten von einer poetischen Perspektive durchbrochen wird, als ob er paradoxerweise Frieden und innere Ausgeglichenheit im ausdrucksstarken Rhythmus der markanten schwarzen Linien findet. Stano Lubinas Gemälde sprechen ihre eigene Sprache – komplex und auf den ersten Blick unergründlich, enthüllen sie bei genauerer Betrachtung die Besonderheiten unserer Realität. Aus dem allumfassenden, wirbelnden Tanz abstrakter Symbole und Zeichen entstehen spontan Fragmente von Gedanken, Gefühlen, Natur und kosmischen Zeichen. Diese Koordinaten, Kraftlinien des Lebens und des Seins, die seinen einzigartigen und leicht verständlichen künstlerischen Stil prägen, spiegeln wider, was ihn als Künstler umgibt, beschäftigt und beschäftigt.
